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Stellen Sie sich einmal vor, Menschen, die seit Jahrzehnten negieren, dass sie Nachbarn sind, HANDELN gemeinsam!
Das Engagement von Doron und Mohammed
Das israelische Öl produziert Doron Akiva. Seine Olivenbäume wachsen in Ezuz, einer kleinen Siedlung im Negev, nahe der ägyptischen Grenze.
Mohammed Joudeh stellt das palästinensische Olivenöl her. Er lebt in Azun, einem kleinen Dorf nahe Qualkilyia in der Westbank.
An dieser Stelle möchte ich
mich ausdrücklich bei beiden Anbauern bedanken für ihren geduldigen, kreativen
und letztlich erfolgreichen Einsatz. Besonderen Dank geht an Doron. Nur
aufgrund von ihm war es möglich, dass das palästinensische Öl seinen Weg in den
israelischen Hafen Ashdod fand. Die palästinensische Bürokratie war leider
trotz Mohammeds intensiven Bemühens nicht in der Lage, die erstmalige
Situation, dass ein palästinensisches Öl via Israel nach Deutschland exportiert
werden sollte, grundsätzlich zu regeln.

Die Lösung kam von der israelischen
Seite. Hanna, die israelische Agentin des Spediteurs, erklärte mir, wenn
ich einen Israeli fände, der Mohammeds Öl kaufte, wäre das Problem gelöst.
Die Eskalation
Damit spitzte sich die
Situation zu. Bis dahin wollte ich vermeiden, Doron sagen zu müssen, dass ich
auch palästinensisches Öl importiere. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung
habe ich zu viele Israelis erlebt, die sehr radikal in ihrer Ablehnung
gegenüber palästinensischen Arabern sind, völlig egal, um was es sich dreht.
Nun aber war er der rettende Strohhalm für das gemeinsame Projekt.
Mohammed dagegen wusste von
Anfang an von beiden Ölen. Wie das so bei den Angehörigen von Minderheiten ist, sind sie in aller Regel solchen Ideen gegenüber viel aufgeschlossener. So
auch bei Mohammed, er begrüßte meine Initiative ausdrücklich.
In diesem Zusammenhang
erfuhr ich auch von ihm, dass er sich seit Jahren in mehreren
Begegnungsprojekten zwischen
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